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Marktchance: Sanierung von feuchte- und salzgeschädigten Fassaden.

Sanierungsbedürftigen Gebäuden ein neues Aussehen zu verleihen, stellt an alle Ausführenden umfangreichere Anforderungen, setzt Wissen und Erfahrung voraus. Im ersten Schritt muss geprüft werden, ob und in welcher Form eine energetische Sanierung notwendig ist. Für den Putzgrund muss ein optimal abgestimmtes Putzsystem gefunden werden, um eine perfekte Balance zwischen Wirtschaftlichkeit, Langlebigkeit, technischen Eigenschaften und optischen Gestaltungsmöglichkeiten zu erreichen. Der Zustand des Mauerwerks bzw. der gesamten Bausubstanz ist mit den energetischen Mindestanforderungen, der späteren Nutzung sowie der Gestaltung der Fassadenfläche, in Einklang zu bringen. Somit stellt die Sanierung (historischer) Gebäude für alle Beteiligten eine Herausforderung dar. Dem Handwerker kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, da die Maler- und Stuckateurarbeiten einen hohen Anteil der optisch sichtbaren Sanierung ausmachen. Ursache für geschädigtes Mauerwerk sind problematische Untergründe. Experten raten davon ab, Ausblühungen nur durch einen Anstrich zu kaschieren. Aufsteigende Mauerwerksfeuchtigkeit hat ihre Ursache meistens in einer fehlenden oder defekten Horizontalisolierung sowie anstehender Feuchtigkeit. Dadurch entstehen Schäden an Anstrich, Putz und Mauerwerk. Eine dauerhafte Sanierung wird erst erreicht, wenn der Transport von Feuchtigkeit und Salzen in das Mauerwerk verhindert wird.

Sanierputze

Die Funktionsweise von Sanierputzen wird anhand der beiden Schemazeichnungen deutlich. Zu sehen ist, dass Sanierputze die Verdunstungszone in den Putz verlagern. Die Salze wandern nicht mehr an die Oberfläche und bleiben deshalb „unsichtbar“. Durch die hohe Porigkeit der Sanierputze bleibt den Salzen dabei ausreichend Platz, um zerstörungsfrei auskristallisieren zu können.

Schema Sanierputz

Quelle Text und Bilder: Baumit


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